Vorabentscheidungsverfahren richtig nutzen: aus Sicht von Anwaltschaft und Gericht

Praxisnaher Vortrag zum Vorabentscheidungsverfahren nach Art 267 AEUV, aus Sicht von Anwaltschaft und Gericht, mit Top-Vortragenden aus Kanzlei, Gericht und Wissenschaft. In Kooperation mit ODE – Offener Dialog Europa der Universität Graz.
Mag. Alexander Brenneis

Mag. Alexander Brenneis

Mag. Alexander Brenneis

Mag. Alexander Brenneis

Gesellschafter der LawSkills Academy

Alexander Brenneis ist Partner bei Eisenberger Rechtsanwälte und ein ausgewiesener Spezialist für EU- und Verfassungsrecht. Sein juristischer Schwerpunkt liegt in der umfassenden Beratung an der Schnittstelle von europäischem und nationalem Recht, insbesondere im Umwelt-, Bau-, Raumordnungs- und Anlagenrecht sowie im Bankenrecht. Dabei unterstützt er Mandanten zielgerichtet dabei, die zunehmend komplexen unionsrechtlichen Vorgaben aus Brüssel rechtssicher zu navigieren und effektiv in der Praxis umzusetzen.

Mag. Dr. Eva Radlgruber

Mag. Dr. Eva Radlgruber

Mag. Dr. Eva Radlgruber

Mag. Dr. Eva Radlgruber

Richterin am Landesverwaltungsgericht Steiermark

Eva Radlgruber ist Richterin am Landesverwaltungsgericht Steiermark und bringt damit den unmittelbaren Blick aus der gerichtlichen Praxis in den Vortrag ein. Zuvor war sie Universitätsassistentin am Institut für Europarecht der Universität Graz und im Evidenzbüro des Landesverwaltungsgerichts Steiermark mit Vorabentscheidungsverfahren befasst. Ihr Schwerpunkt liegt damit an der Schnittstelle zwischen europarechtlicher Wissenschaft und deren praktischer Umsetzung im Verwaltungsgerichtsverfahren.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Neumayr

Univ.-Prof. Dr. Matthias Neumayr

Univ.-Prof. Dr. Matthias Neumayr

Univ.-Prof. Dr. Matthias Neumayr

Vizepräsident des OGH i.R.

Matthias Neumayr ist Vizepräsident des Obersten Gerichtshofs i.R. sowie langjähriger Hofrat und Senatspräsident. Er leitete das Evidenzbüro des OGH, ist Universitätsprofessor für Zivilverfahrensrecht und seit 2025 Richter am Fürstlichen Obersten Gerichtshof Liechtenstein.

Dauer

3 Stunden, 1 Halbtag

Ort

Universität Graz

Seminarbeitrag

€ 110,00

Nächster Termin

22.10.2026

Alle Termine

Über den Kurs

Donnerstag, 22.10.2026, 16:30 bis 19:30 Uhr
Universität Graz, SZ 15.21, RESOWI, Bauteil A, 2. Stock, Universitätsstraße 15, 8010 Graz

Diese Veranstaltung vermittelt eine praxisorientierte und zugleich systematische Aufbereitung des Vorabentscheidungsverfahrens nach Art 267 AEUV. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Verfahren in der anwaltlichen Vertretung, in der gerichtlichen Entscheidungsfindung und in der Rechtsmittelpraxis konkret genutzt werden kann. Behandelt werden Zweck und Funktion des Verfahrens, das Verhältnis zwischen nationalen Gerichten und dem EuGH, Entscheidungserheblichkeit und Vorlagepflicht, die Formulierung geeigneter Vorlagefragen sowie Chancen und Risiken einer Vorlageanregung im laufenden Verfahren.

Aus gerichtlicher Sicht werden Vorlagebeschluss, Verfahrensstand, Bindungswirkung und Umsetzung im Ausgangsverfahren beleuchtet. Aus anwaltlicher Sicht stehen strategische Überlegungen, unionsrechtliche Argumentation in Schriftsätzen und Rechtsmitteln sowie die Kommunikation mit Gericht und Mandantschaft im Fokus. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Take-aways für Schriftsätze, Verhandlungen und Rechtsmittel.

Im Anschluss laden wir bei Getränken und Brötchen zum informellen Austausch ein.

Die Veranstaltung wurde von der Rechtsanwaltskammer Steiermark mit einem Halbtag approbiert. Für Studierende und Bedienstete der Universität Graz ist die Teilnahme kostenlos.

Die Einladung der Universität Graz zur Veranstaltung finden Sie hier.